Gelbes Dal Tadka – indisches Volksgericht
- Jun 12
- 2 min read
- aus dem Workshop am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Immenstadt -

Zutaten (für 4 Portionen)
Für das Dal:
200 g gelbe Spaltlinsen (im Supermarkt oft als „Chana Dal“ zu finden)
Andere Linsensorten sind auch möglich. Die Kochzeit kann sich dann etwas verändern.
2 kleine Tomaten (etwa 100 g gesamt)
0,5 TL Kurkuma
Salz
500ml Wasser
Für das Tadka (also die gewürzte Öl- oder Buttermischung):
1 TL Ghee (geklärte Butter oder Butterschmalz) Alternativ geht auch 1TL Pflanzen-Öl.
1 TL Kreuzkümmel
15 g frischer Ingwer
1 TL Senfsamen
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote (nach Geschmack)
1 Bund frischer Koriander
Optional: Curryblätter und Asafoetida
Dazu:
Naan-Brot oder Reis
Zubereitung (etwa 45 entspannte Minuten)
Die Linsen in ein Sieb geben und gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Danach in einen Topf geben.
Die Tomaten waschen, grob würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Kurkuma, etwas Salz und 500 ml Wasser dazugeben. Alles einmal aufkochen lassen und danach bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Während die Linsen kochen, Ingwer, Chili, Koriander und, falls verwendet, die Curryblätter waschen. Den Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chilischoten längs aufschneiden, die Kerne entfernen und die Chilischoten fein schneiden. Wer es schärfer mag, kann einige Kerne mitverwenden.
Das Ghee in einer kleinen Pfanne schmelzen. Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauch, Senfsamen, Chili (und eventuell Curryblätter und eine kleine Prise Asafoetida) dazugeben. Alles kurz anbraten, bis es gut duftet und die Senfsamen anfangen zu „springen“ oder leicht zu knistern. Dabei gut aufpassen, damit die Gewürze nicht verbrennen.
Die Gewürzmischung aus der Pfanne vorsichtig zu den gekochten Linsen geben und gut umrühren.
Je nach Geschmack kann das Dal direkt so gegessen werden. Wer es cremiger mag, kann es kurz mit einem Pürierstab pürieren. Es muss aber nicht ganz fein werden.
Den Koriander trocken schütteln und grob hacken. Das Dal mit frischem Koriander bestreuen und mit Naan-Brot oder Reis servieren.
Tipps:
o Curryblätter und Asafoetida gibt es meist im indischen Supermarkt. Asafoetida ist auf Deutsch auch als Asant oder Teufelsdreck bekannt. Der Name klingt ungewöhnlich, aber in kleinen Mengen gibt das Gewürz vielen indischen Gerichten ein typisches Aroma.
o Wenn diese Zutaten nicht verfügbar sind, kann stattdessen etwas Currypulver oder auch Garam Masala verwendet werden. Das ist nicht ganz traditionell, schmeckt aber trotzdem gut.
o Das Gericht eignet sich sehr gut zum Vorkochen. Man kann direkt eine größere Menge zubereiten und das Dal mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Warum das gut für deinen Körper ist
Gelbe Spaltlinsen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Eisen, Magnesium und komplexe Kohlenhydrate. Dadurch macht das Dal lange satt, unterstützt den Muskelaufbau und versorgt den Körper mit gleichmäßiger Energie – ideal für Ausbildung, Sport und Alltag.
Tomaten, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Chili, Kreuzkümmel und Senfsamen bringen viele sekundäre Pflanzenstoffe ins Gericht. Diese können Entzündungsprozesse im Körper günstig beeinflussen, die Verdauung unterstützen und zu einer pflanzenbetonten Ernährung beitragen, die auch mit einem geringeren Risiko für bestimmte ernährungsmitbedingte Erkrankungen in Verbindung gebracht wird.




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