Salat-Wraps mit Smoky Beans, Mango-Apfel-Salsa & Limetten-Tahini-Sauce
- Jul 28
- 2 min read
- aus dem Wokshop an der Klara Oppenheimer Schule

Crunchy Salat-Wraps mit würzigen Bohnen, Mango-Apfel-Salsa und cremiger Limetten-Tahini-Sauce. Frisch, bunt, vegan möglich und ideal für eine ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung. Die Idee: Die Salatblätter werden wie kleine Wraps oder Taco-Schalen gefüllt. Die Basis ist roh, aber durch kräftige Gewürze, Bohnen, Salsa und Sauce wirkt das Ganze eher wie Streetfood als wie Salat.
Zutaten (für 4 Portionen)
Für die Salat-Wraps
1 großer Romanasalat oder Eisbergsalat
1 Dose Kidneybohnen oder schwarze Bohnen
1 kleine Dose Mais
1 Gurke
1 rote Paprika
1–2 Karotten
1 kleine rote Zwiebel
1 Apfel oder ½ Mango
1 Limette oder Zitrone
frische Petersilie, Minze oder Koriander
optional: Rotkohl, Avocado, Radieschen
Für die Smoky Beans
1 Dose Bohnen, abgespült
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver, gern geräuchert
etwas Chili oder Harissa nach Geschmack
1 TL Limetten- oder Zitronensaft
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Für die Mango-Apfel-Salsa
Apfel oder Mango fein würfeln
Paprika fein würfeln
Gurke fein würfeln
rote Zwiebel sehr fein schneiden
Limettensaft
frische Minze oder Koriander
optional: etwas Chili
Für die Limetten-Tahini-Sauce
2 EL Tahini
Saft von ½ Limette oder Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe
etwas Wasser zum Verdünnen
Salz und Pfeffer
optional: 1 TL Joghurt oder pflanzlicher Joghurt für mehr Cremigkeit
Zubereitung (in etwa 15 Minuten)
Bohnen abspülen und mit Gewürzen, Limettensaft und etwas Olivenöl vermengen.
Gemüse klein schneiden.
Für die Mango-Apfel-Salsa den Apfel (oder Mango) mit Paprika, Gurke, Zwiebel, Limette und Kräutern zu einer frischen Salsa mischen.
Für die Limetten-Tahini-Sauce das Tahini mit Limettensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Wasser cremig rühren.
Die Salatblätter als kleine Schalen verwenden. Jede Person füllt sie selbst mit Smoky Beans, Rohkost, Salsa und Sauce.
Varianten:
Für eine vegane Variante bleibt die Sauce bei Tahini oder pflanzlichem Joghurt.
Für Vegetarier kann Naturjoghurt oder etwas Feta ergänzt werden.
Für eine omnivore Variante passt zusätzlich ein hartgekochtes Ei.
Tipp: Als Topping passt Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder zerbröselte Vollkorn-Cracker hinzufügen
Warum das gut für deinen Körper ist
Diese Salat-Wraps liefern viele verschiedene Pflanzenstoffe in einer Mahlzeit: Salat, Gurke, Paprika, Karotten, rote Zwiebel, Apfel oder Mango bringen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe auf den Teller.
Besonders Paprika, Limette, Zitrone und Mango liefern Vitamin C. Das ist hier besonders sinnvoll, weil Bohnen pflanzliches Eisen enthalten. Dieses sogenannte Nicht-Häm-Eisen wird vom Körper schlechter aufgenommen als Eisen aus Fleisch, kann aber durch Vitamin C aus Gemüse und Obst besser verfügbar gemacht werden.
Die Bohnen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ballaststoffe fördern die Verdauung, können länger satt machen und gelten als wichtiger Bestandteil einer darmfreundlichen Ernährung. Eine höhere Ballaststoffzufuhr wird unter anderem mit einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht.
Das Tahini macht die Sauce nicht nur cremig - das Sesam liefert zudem ungesättigte Fettsäuren und besondere Pflanzenstoffe, sogenannte Lignane, darunter Sesamin und Sesamolin. Diese Stoffe werden wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften wissenschaftlich untersucht. Zusammen mit Limette, Knoblauch, Kreuzkümmel und Chili entsteht ein frisches Streetfood-Gericht, das leicht wirkt, aber durch Bohnen und Sesam trotzdem gut sättigen kann.




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